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Ein Großer seiner Zunft

Grills & Geräte

Hier finden sich all die Erfahrungen mit Grills und Grillierten, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben. Die Meinung ist natürlich immer subjektiv, da jeder ein anderes Anwendungsspektrum hat. Bei Fragen bin ich gern für euch da!

2018-09-01 15:24
von Stefan Ulbricht
(Kommentare: 0)

Aus Mini wird Max

Keramisch und grün ...

Für Kenner und Genießer

Das BigGreenEgg Minimax ist das zweitkleinste Keramik-Ei in der BGE-Familie. Mit 31 cm Grillrost-Durchmesser kommt er klein daher, bringt aber alle Vorteile eines Kamadogrills mit und legt sogar noch einige obendrauf ... 

Aufbau

Das Minimax ist nicht nur optisch ein Augenschmaus. Bei keinem anderen Grill habe ich mir bisher den Satz "...der ist aber süß" anhören dürfen. Doch das Minimax ist nicht nur ein stylischer Grill, sondern eine Präzisionsmaschine.

Die Außenhülle und der Grillkorb im inneren bestehen aus Keramik. Dadurch wird das kleine Ei 35 kg schwer, hält aber auch Temperaturen extrem konstant und hat einen sehr geringen Kohleverbrauch. Geheizt wird mit Holzkohle, wobei der kleine Grill mit einer Füllung die 110 Grad locker an die 15 Stunden halten kann (abhängig von Kohle und Außentemperatur).

Durch das im Lieferumfang enthaltene Tischnest steht das grüne Ei sicher und macht einen sehr soliden Eindruck.

Die Temperatursteuerung funktioniert über das untere und obere Lüftungsventil. Unten findet man einen Schieberegler, der neben dem normalen Schieber auch die Möglichkeit bietet, einen Schutz vor herausfallender Glut vorzuschieben. Die grobe Steuerung findet über dieses untere Ventil statt, während oben das Finetuning vorgenommen werden kann. Mit dem sogenannten Daisywheel, welches entweder ganz aufgeschwungen oder kleine Luftöffnungen auf und zugeschoben werden können, kann die Temperatur gradgenau eingeregelt werden.

Während die untere Lüfterstuerung aus Edelstahl ist, wird das Daisywheel in Gusseisen hergestellt, was dem Minimax einen urigen Look verleiht. Falls das BGE im Freien stehen muss, kann man das Daisywheel abnehmen und durch eine Keramikkappe ersetzen. 

Anwendungsmöglichkeiten

Kurz und knapp sei gesagt - das Minimax kann alles. Grenzen werden ihm nur durch seine Größe gesetzt.

Mit dem sogenannten ConvEGGtor, einer Keramikplatte, die auf den Feuerkorb unter dem Grillfest aufsetzt, ist es möglich, fast die komplette Grillfläche indirekt zu nutzen, also nicht über dem direkten Feuer zu grillen. Dadurch wird es möglich, einen kompletten Schweinenacken, beispielsweise gefüllt mit Feta und getrockneten Tomaten, auf dem kleinen Grill zuzubereiten, was mindestens acht Leute satt macht.

Wer direkte und indirekte Hitze braucht und nicht bei laufendem Betrieb den ConvEGGtor einsetzen oder ausbauen will, kann auch auf das bewährte Prinzip der zwei Zonen zurückgreifen. So lassen sich auch in dem kleinen Grill eine direkte und eine indirekte Zone einrichten, indem man die Holzkohle komplett auf eine Seite schiebt.

Natürlich kann in dem Kleinen auch geräuchert werden, weshalb auch ein Pulled Pork durchaus auf ihm zubereitet werden kann. Hierbei kann es allerdings sein, dass man (je nach Außentemperatur und Fleischstück) Holzkohle nachlegen muss. Mit einem Gussrost ausgestattet wird das Minimax zur Steakmaschine, denn der Temperaturbereich geht locker bis über 350 Grad.  Oft kommt er bei uns auch als "Herdplatte" für die Gusspfanne zum Einsatz, vor allem bei der Zubereitung des Rühreis zum Frühstück. Von BigGreenEgg gibt es mittlerweile ein großes Zubehörsortiment für die Arbeit mit dem Minimax. Dieses geht von der passgerechten Gusspfanne über Plancha und Griddleplate bis hin zu einem Nest mit Füßen, sodass man mit dem Minimax auch ohne Tisch und ohne sich zu bücken grillen kann.

Vorteile

Neben dem geringen Kohleverbrauch und der stabilen, genauen Temperatursteuerung punktet das Minimax vor allem mit seiner Variabilität. Es ist vielseitig einsetzbar und hat einen geringen Platzbedarf. Das schnelle Anzünden ohne Anzündkamin ist neben der ansprechenden Optik ein weiterer Vorteil.

Weiterhin muss erwähnt werden, dass das Zubehörprogramm für diesen Grill recht umfangreich ist und er trotz seiner geringen Größe recht viele Personen verköstigen kann. 

Durch die Keramik grillt man praktisch in einem großen Römertopf, der durch die offenporige Keramik dem Essen keine Feuchtigkeit entzieht, sondern dieses im Gegenteil sehr saftig hält, was vor allem bei der Fleischzubereitung ein Vorteil ist.

Nachteil

Im Lieferumfang ist der ConvEGGtor nicht enthalten. Hier sollte man die Paketlösungen von BGE im Auge haben, denn die Funktion des indirekten Grillen ist eine der Stärken des Minimax. Bedenken sollte man auch, dass der Grill trotz seiner geringen Abmaße nicht ganz so einfach zu transportieren ist, da die 35 kg doch gewisse Grenzen setzen.

Hinweise / Tipps / Erfahrungen

 

Wichtig beim Keramikgrill ist, dass man diesen ab und an freibrennen sollte. Wer oft räuchert sollte sich ansonsten nicht wundern, wenn der Kuchen, den man durchaus auf dem Minimax zubereiten kann, eine leichte Rauchnote aufweist. Hier gilt es einfach den Grill mal eine halbe Stunde bei ca. 250 Grad laufen zu lassen. Die Keramik wird dann auch wieder heller.

Hierzu muss man aber auch sagen, dass der "gewürzte Innenraum" des BGE durchaus ein Vorteil sein kann, denn mit jeder Zubereitung wird der Grill sozusagen würzigen und das Essen davon einzigartiger.

Fazit

Das Minimax ist bei uns der Grill, der am meisten im Einsatz ist. Er bietet das Spektrum eines großen Grills und scheitert lediglich an einer hohen Personenanzahl oder zu großen Fleischstücken. Ich glaube diesen Grill würde ich am wenigsten wieder hergeben wollen, da er ein treuer Begleiter geworden ist, der mit wenig Kohle zu betreiben und schnell einsatzbereit ist.

Die Frage nach dem Preis-Leistung-Verhältnis stellt sich bei diesem Grill nicht, da er in meinen Augen relativ konkurrenzlos ist ... wenn dann in der eigenen BGE-Familie. Kein anderer Keramikgrill lässt sich so temperaturgenau regeln und hält die Hitze dann so konstant. Er ist in meinen Augen auf jeden Fall seinen Preis wert.

Für Genießer

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